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Pinterest – Die unterschätzte Größe im Social Media Marketing

Unser neuer Social-Media-Spielplatz: Pinterest

Wer von Social-Media-Marketing hört, der denkt vermutlich zuerst an die “Großen Drei”: Facebook, Instagram und Twitter. Kein Wunder, schließlich sind die meisten Internet-Nutzer auf mindestens einer der Plattformen regelmäßig unterwegs. Also ideal um eine Zielgruppe aufzubauen und mit einem Mix aus Entertainment, Interaktion und Posts Werbung für alle möglichen Dienstleistungen und Produkte zu machen und Personen auf eure Seite zu locken. Allerdings gibt es noch eine vierte Seite, die übersehen, vergessen oder unterschätzt wird: Pinterest.

Wir erklären heute, was diese tolle Plattform überhaupt kann und warum ihr sie in euer Social-Media-Portfolio aufnehmen solltet.

Pinterest | Social Media Marketing | www.45nord.de
Der Suchalgorithmus von Pinterest ist unglaublich praktisch.
Bildquelle: unsplash.com

Was ist Pinterest?

Grob zusammengefasst ist Pinterest eine riesige Ideen- und Seiten-Sammlung. Sucht man nach einem bestimmten Begriff dort, so werden Einem zahlreiche Bilder mit Seiten-Verlinkungen angezeigt, die Content zu dem jeweiligen Begriff beinhalten. An dieser Stelle könnte man das mit der “Google-Bilder-Suche” vergleichen: Man sucht etwas, geht auf den Reiter “Bilder”, bekommt Bilder zum Suchbegriff angezeigt und wird auf die Quellseite weitergeleitet, von der das Bild stammt, sobald man drauf klickt. Jedoch gibt es hier ein paar Unterschiede zur Suchmaschine.

Zum einen ist jedes dieser Bilder ein Post von einem Pinterest-User mit Textbeschreibung zum jeweiligen Post sowie einer Kommentar-Spalte für andere User. Zum anderen bietet Pinterest einem die Möglichkeit die Posts abzuspeichern und in selbst erstellten Pinnwänden kategorisch zu organisieren. Ein weiterer Unterschied – und vor allem Vorteil – ist der Suchalgorithmus von Pinterest.

Während Google bei einer Suche alle Treffer auf einmal ausgibt und mit jeder Seite die Relevanz abnimmt, lädt Pinterest nur ungefähr 40-100 “Pins” (=Ergebnisse/Posts) auf einmal und lässt den User die vorhandenen Ergebnisse erstmal “pinnen” (=abspeichern/markieren). Abhängig davon, was der Nutzer in den vorhandenen Ergebnissen gepinnt hat, passt der Algorithmus seine Suche an und lädt anschließend die nächsten Ergebnisse, welche sich an den vorherigen Pins orientieren. Auf diese Weise bleiben die Suchtreffer stets relevant für den User.

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Egal ob am PC, Handy oder Tablet. Pinterest wird überall genutzt.
Bildquelle: unsplash.com

Die Vorteile für das Social-Media-Marketing

Selbstverständlich gibt es noch ein paar weitere Unterschiede zwischen Pinterest und Seiten, wie Google, Facebook und Co. auf der User-Ebene, aber konzentrieren wir uns lieber auf den Business-Bereich.

Zielgruppenanalyse

Einer der herausragendsten Vorteile von Pinterest ist die Zielgruppenanalyse. Denn diese zeigt euch nicht nur Alter, Geschlecht, Nationalität und das verwendete Gerät an, sondern auch die Kategorien, das dazugehörige Interessensgebiet, ihren prozentualen Anteil in eurer Zielgruppe, sowie die Affinität eurer Zielgruppe, im Vergleich zum Rest von Pinterest zu einem Thema an. So könnt ihr euren Content einfach an die Nutzer anpassen und schnell eine große Nutzerbasis aufbauen.

Trendanalyse

Social-Media-Marketing ähnelt ein bisschen der Gartenarbeit. Während regelmäßiger, relevanter Content wie das regelmäßige Blumengießen ist, sind das frühzeitige Erkennen und Nutzen von Trends wie ein Dünger. Wer immer rechtzeitig einen potenziellen Trend wittert und sich gut vorbereitet, bekommt als “Erster” nicht nur temporär einen kurzen Schub an medialer Aufmerksamkeit und neuen Nutzern, sondern auch auf lange Sicht regelmäßig wiederkehrende User, die natürlich keinen Trend verpassen wollen.

In diesem Sinne hat diese Plattform auch zwei Instrumente, die einem dabei helfen Trends zu erkennen: Zum einen die Trends-Seite in den Analytics, welche die aktuell am meisten steigenden Begriffe in den USA, UK und Kanada innerhalb einer Woche anzeigt. Zum anderen die “Pinterest Predicts”, welche die Trends für ein ganzes Jahr recht akkurat vorhersagen. So trafen 2020 80 von 100 prognostizierten Trends ein.

Reichweitenaufbau

Grundsätzlich lässt sich auf Pinterest wesentlich leichter eine gewisse Reichweite aufbauen als auf den anderen Social-Media-Kanälen. Auch die Absprungrate von Pinterest-Nutzern fällt geringer aus, als es bei Facebook der Fall ist, da die Nutzer es gewohnt sind auf neue Seiten weitergeleitet zu werden, sobald sie einen Pin öffnen und nicht zwingend auf Pinterest verweilen wollen. Die Seite wird tendenziell eher wie die Gelben Seiten genutzt und so kommen eben mehr User auf eure Homepage.

Pinterest | Social Media Marketing | www.45nord.de
Wer sich mit Pinterest beschäftigt, der merkt schnell, wie wichtig die Seite für Marketing ist.
Bildquelle: unsplash.com

Das kleine Einmaleins des Pinterest

Im Abschluss geben wir euch noch ein paar kleine Tipps mit, um auf dieser spannenden Plattform mit eurem Unternehmen durchstarten zu können:

  1. Bilder UND Videos: Beides kann gepostet werden, man sollte jedoch die Bildgrößen beachten.
  2. Hashtags und Keywords in den Texten verwenden.
  3. Nicht nur Beiträge posten, sondern auch selber andere Beiträge pinnen. Nutzer werden auch über eure Pinnwände auf euch aufmerksam.
  4. Regelmäßig posten. Mindestens jeden zweiten Tag, am besten täglich.
  5. Zitate und Sprüche sorgen für hohe Impression-Zahlen.

Das war es dann auch schon mit unserem Artikel.

Pinterest Strategie als Gratis PDF zum Download

Als kleines Goodie für alle, die ihre Strategie auf Pinterest optimieren wollen, bieten wir euch unsere Präsentation zum Download an. Wir wünschen euch viel Erfolg auf dem neuen Social-Media-Spielplatz.

Ziele und Vorgehen Pinterest.07.52
Gratis Download Strategie zur Reichweitensteigerung bei Pinterest von 45Nord Agentur für Onlinemarketing.

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